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Schiurim 2010 II: "Zion, im Traum sah ich dich" |
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Zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl (2. Mai 1860 - 3. Juli 1904)
„Zion, im Traum sah ich dich …“ so hat sich Bialik (1873-1934) in einem frühen Brief an seinen Freund J.Ch. Ravnitzki über die damalige schwärmerische und tränenreiche Zionspoesie geärgert und auch lustig gemacht: er könne sie schon nicht mehr anhören! Wenn das Stöhnen doch wenigstens aus einem realen Erleben Jerusalems herrühre …! Heute können wir sagen: aus diesen Zionsträumen ist eine Realität geworden, und was die Tränen betrifft: auch die sind leider immer noch Realität, das heisst, der tränenreiche Satz „Zion, im Traum sah ich dich …“ ist auch nach der Staatsgründung immer noch aktuell.
Zu Ehren des 150. Geburtstags von Herzl lädt Ofek zu folgendem Schiur ein, der das Zionsbild in der hebräischen Literatur beleuchtet und damit auch die Frage nach jüdischer Identität und Heimat stellt.
Mutter Zion – eine literarische Spurensuche durch die Jahrhunderte
Dr. Meret Gutmann-Grün
Die Spurensuche zeigt, wie viele unterschiedliche Rollen die fiktive „Mutter Zion“ in den jüdischen Gesellschaften seit biblischer Zeit gespielt hat. Die Idee „Zion“ steht immer in der Spannung zwischen Exil und Befreiung. Dabei ist die Mutter Zion manchmal die über ihre Kinder Weinende, manchmal die Tröstende oder die Getröstete, und wie Rachel diejenige, die ihre Kinder aus dem Exil sammelt. Das Spektrum des Schiurs umfasst Texte aus biblischer Zeit, aus dem Mittelalter in Spanien und in Eretz Israel bis zur Periode der „Zionsliebe“ (Chibbat Zion) im Ostjudentum des 19. Jahrhunderts.
Ort: Kargerbibliothek, Leimenstrasse 24, Basel
Zeit: Montag, 26.04.10, 20.00h
Rückblick auf frühere Schiurim
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Schiurim 2010 I: "Nichts Menschliches nenne ich mir fremd" |
"Ich bin ein Mensch. Nichts Menschliches nenne ich mir fremd" (Terenz, Rom, 2. Jh v.d.Z.)
Das Judentum grenzt sich aufgrund der Tora in vielen Hinsichten von „Fremdem, Fremdartigen, Befremdlichen“ ab. Was galt und was gilt als fremd? In wie weit war und ist immer noch Abgrenzung von „Fremdem“ wesentlich für das Judentum?
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Schiurim 2009 IV: Zion in Imagination und Realität |
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"Zion" ist in der Literatur durch Jahrhunderte hindurch ein Begriff, der mit starken Gefühlen gefüllt wird, ein Sammelbecken religiöser und nationaler Sehnsucht. Die folgenden zwei Schiurim zeigen, in welchem Mass zu ganz verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Lebenswelten das Bild Zions im Fokus des jüdischen Denkens steht und als geistiges Kontinuum der Geschichte Vergangenheit und Zukunft verbindet.
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Schiurim 2009 III: Vorbereitung auf die Hohen Feiertage |
Schiurim mit Rabbiner Bea Wyler
- Taschlich: Wir werfen unsere Sünden einfach weg
- Apfel, Honig, Schofarblasen - was noch? Die Hohen Feiertage für Familien mit Kindern
- Al Chet- Wir stellen eine moderne Fassung zusammen
- Jom Kippur und das Goldene Kalb
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Schiurim 2009 II: Biblische Motive und Figuren in der Literatur |
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In der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts gibt es eine Fülle von Werken, die sich biblischen Figuren und Motiven widmen. Was hat Schriftstellerinnen und Schriftsteller dazu bewogen, sich in ihren Romanen, Erzählungen und Gedichten mit alten biblischen Stoffen auseinanderzusetzen?
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Schiurim 2009 I: Die «Mischehe» gestern und heute |
Moses hatte sich einst eine «Fremde» zur Frau genommen und mit ihr Kinder gezeugt, und die Könige David und Salomon haben es ihm gleichgetan. Waren diese Beziehungen frühe sogenannte «Mischehen»?
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Schiurim 2008 II: Das jüdische Religionsgesetz gestern und heute |
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"Keine Flexibilität kommt an jene der Halacha heran"
Das jüdische Religionsgesetz gestern und heute
Der ehemalige sephardische Oberrabbiner von Tel Aviv, Hayyim David Halevi, machte 1986 eine bemerkenswerte Äusserung zum jüdischen Religionsgesetz, der Halacha. Er sagte:
"Die Bezeichnung Halacha leitet sich ab von der Wurzel Hei - Lammed - Chaw [gehen]. Es bezeichnet etwas, das sich vom Anfang bis zum Ende fortsetzt, also das, was in Israel empfangen und übermittelt wird, vom Sinai bis hin zur Gegenwart. (...) Die Kontinuität der Gesetze war nur möglich, weil jeder Generation von Israels Chachamim [Weisen] die Erlaubnis übertragen wurde, unter Berücksichtigung von Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben, halachische Neuerungen einzubringen. Nur so war es für die Tora möglich, in Israel bestehen zu bleiben. (...) Wer denkt, dass die Halacha starr sei und wir von ihr weder nach rechts noch nach links abweichen dürfen, irrt sehr. Im Gegenteil, keine Flexibilität kommt an jene der Halacha heran" (zitiert und übersetzt aus: The Jewish Political Tradition: Authority (Vol. I), hrgs. von Michael Walzer, Menachem Lorberbaum, Yair Lorberbaum, Yale University Press 2000, Seite 296).
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Schiurim 2008 I: Jüdisches Leben in einer säkularen Gesellschaft |
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Jüdischen Gemeinden in der Schweiz geht es wie der Reformierten oder der Katholischen Kirche: Sie alle leiden unter abnehmenden Mitgliederzahlen. Wie lässt sich diese Entwicklung erklären? Weshalb verzichtet eine wachsende Zahl von Menschen auf die traditionellen Strukturen der jüdischen Gemeinden oder der Kirche? Werden Religion und Spiritualität dennoch gelebt, und wenn ja, wie und in welchem Rahmen? Gibt es im Judentum Konzepte für jüdisches Leben in einer säkularen Welt? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für den Zyklus "Jüdisches Leben in einer säkularen Gesellschaft".Die Rolle von Religion in einer säkularen Gesellschaft.
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Schiurim 2007 II: Streiten um des Himmels willen? Jüdische Streitkultur gestern und heute |
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Basel, Zürich, Lausanne, Berlin oder Prag - wo immer jüdische Menschen zusammenleben, wird gestritten. Längst jedoch geht es nicht mehr allein um Differenzen in der Auslegung biblischer Schriften, wie sie - um des Himmels willen - in der rabbinischen Literatur während Jahrhunderten gepflegt und kultiviert worden ist. Politik, Geld und Macht sind die vorherrschenden Themen geworden.
Verbinden uns Jüdinnen und Juden am Ende nur noch Streit, innerjüdische Debatten und Krisen? Welches sind die Hintergründe von Konflikten und welche Wege könnten in eine konstruktivere Zukunft führen? Die Reihe «Streiten um des Himmels willen?» begibt sich auf die Spuren des Phänomens «jüdische Streitkultur» und dessen mehrtausendjährige Geschichte.
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Schiurim 2007 I: Religion, Volk oder Kultur? Betrachtungen zum Judentum |
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Wer Jüdinnen und Juden zu ihrer jüdischen Identität befragt, erhält ganz unterschiedliche Antworten. Für die einen steht die Religionspraxis im Vordergrund, für die anderen eine Verwurzelung in der ereignisreichen jüdischen Geschichte. Wieder andere begründen ihre jüdische Identität auf biblischen und rabbinischen Schriften, auf einer ethischen Grundhaltung und Lebensweise, auf jüdischer Kultur, auf Spiritualität oder auf von Generation zu Generation überlieferten lieb gewonnenen Traditionen.
Das alles - und vieles mehr - gehört zu den Facetten des heutigen Judentums, die in diesem Zyklus erforscht werden sollen. Diese Veranstaltungsreihe wirft so einen - unvoll-ständigen - Blick auf die Vielfalt des heutigen Judentums. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Bisherige Themen in dieser Reihe seit Januar 2006 waren: Kultur (Gabrielle Rosenstein), Musik (Prof. Gilead Mishory), Geschichte (Prof. Jacques Picard), Spiritualität in der Basler Chawura (Dr. med. Pierre Loeb), Frauen im orthodoxen Gottesdienst (Dina Herz), Religionspraxis und Assimilation (Prof. Alfred Bodenheimer), Opferung am Beispiel der Akeda Jitzchak/Bindung Isaaks (Michel Bollag), Dreitagejuden (Rabbiner Bea Wyler), Volk (Rabbiner Michael Goldberger) und Jiddisch (Ester Whine).
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Schiurim 2006: Religion, Volk oder Kultur? Betrachtungen zum Judentum |
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Wer Jüdinnen und Juden zu ihrer jüdischen Identität befragt, erhält ganz unter-schiedliche Antworten. Für die einen steht die Religionspraxis im Vordergrund, für die anderen eine Verwurzelung in der ereignisreichen jüdischen Geschichte. Wieder an-dere begründen ihre jüdische Identität auf biblischen und rabbinischen Schriften, auf einer ethischen Grundhaltung und Lebensweise, auf jüdischer Kultur, auf Spiritualität oder auf von Generation zu Generation überlieferten lieb gewonnenen Traditionen.
Das alles - und vieles mehr - gehört zu den Facetten des heutigen Judentums, die in diesem Zyklus erforscht werden sollen. Diese Veranstaltungsreihe wirft so einen - unvollständigen - Blick auf die Vielfalt des heutigen Judentums. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden
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